Die Werner-Schulz-Initiative vergibt Preis im Namen des DDR-Bürgerrechtlers.
Der 2025 zum ersten Mal vergebene Werner-Schulz-Preis geht an die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Die Trägerin des mit 7.500 Euro dotierten Preises engagiert sich seit vielen Jahren stark für Demokratie und Verständigung in Europa und setzt sich besonders für die politischen Gefangenen in Belarus ein. Die 48-jährige will eine Brücke schlagen zwischen Deutschland und der Zivilgesellschaft in Osteuropa. In Berlin, ihrer Geburtsstadt, knüpft sie mit ihrem Wirken an die Friedensgebete in der Gethsemanekirche an.
Die Werner-Schulz-Initiative e.V. hat sich nach dem plötzlichen Tod des DDR-Bürgerrechtlers und früheren Bundestags- und Europaabgeordneten Werner Schulz am 9. November 2022 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, dauerhaft an dessen Leben und Werk zu erinnern.
Die Preisübergabe erfolgt am 22. Januar 2025, dem 75. Geburtstag von Werner Schulz, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Evangelischen Akademie zu Berlin.