Mit dem Werner-Schulz-Preis erinnert die Werner-Schulz-Initiative e.V. an den gleichnamigen Bürgerrechtler, Europa- und Bundestagsabgeordneten. Der Preis würdigt Menschen und Organisationen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und ein solidarisches Europa einsetzen. Mit dem Preis sollen Menschen geehrt werden, die den Mut haben, Freiheit zu verteidigen, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Solidarität über Grenzen hinweg zu leben.

2027 zeichnet die Werner-Schulz-Initiative zum dritten Mal eine Persönlichkeit oder Organisation aus einem europäischen Land aus, die sich mit besonderer Zivilcourage, Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft engagiert – insbesondere

  • für zivilgesellschaftliche Solidarität in Ostdeutschland und Osteuropa,
  • in gesellschaftlichen Bündnissen,
  • für politisch Verfolgte,
  • für die Überwindung von Krieg und Diktatur,
  • zur Stärkung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten,
  • für die parlamentarische Demokratie,
  • für ein klimagerechtes Europa oder
  • für eine demokratische europäische Nachbarschaftspolitik.

Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Gefördert wird die Auszeichnung unter anderem durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Sparkasse Berlin.

Nominierungen

Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen aus einem europäischen Land. Selbstnominierungen sind nicht zulässig. Die Begründung sollte die Preiswürdigkeit nachvollziehbar darlegen und 6.000 Zeichen nicht überschreiten.

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag bis zum 30. September 2026 per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Über die Vergabe entscheidet der Vorstand der Werner-Schulz-Initiative auf Vorschlag einer unabhängigen Jury.

Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2027 in Berlin statt.

Gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern würdigt die Werner-Schulz-Initiative an diesem Abend das Vermächtnis Werner Schulz’ und das Engagement all jener, die sich heute für Freiheit, Demokratie und ein friedliches Europa einsetzen. Die ersten beiden Preisträger stehen beispielhaft für dieses Anliegen: Ina Rumiantseva, ausgezeichnet für ihren unermüdlichen Einsatz für politische Gefangene und die demokratische Zivilgesellschaft in Belarus, und Marko Martin, geehrt für seine unabhängige Stimme für Freiheit, Menschenrechte und die kritische Auseinandersetzung mit Diktatur und Krieg.

Rechtliche Hinweise

Die Ausschreibung des Werner-Schulz-Preises erfolgt unter dem Vorbehalt verfügbarer Mittel und der Entscheidung des Vorstands der Werner-Schulz-Initiative auf Basis des Vorschlags der zuständigen Jury. Ein Anspruch auf Teilnahme oder Auszeichnung besteht nicht. Gegen Entscheidungen des Vorstands ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Mit der Einreichung von Vorschlägen erklären sich die Einreichenden damit einverstanden, dass die übermittelten Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens verarbeitet und bei Nominierung oder Auszeichnung für die Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Werner-Schulz-Preis genutzt werden dürfen. Dies umfasst insbesondere die Nennung von Namen, ggf. Projekttiteln, Beschreibungen sowie die Veröffentlichung von Bild- und ggf. Videomaterial im Rahmen der Preisverleihung, der begleitenden Berichterstattung und der Dokumentation.

Verpflichtungen der Preisträgerinnen und Preisträger:

Mit der Annahme des Werner-Schulz-Preises erklären sich die ausgezeichneten Personen bzw. Projekte bereit,

  • an der öffentlichen Preisverleihung teilzunehmen,
  • in vertretbarem Umfang für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Preis zur Verfügung zu stehen,
  • das mit der Auszeichnung verbundene Anliegen des Werner-Schulz-Preises in Wort und Tat zu unterstützen, insbesondere durch eine ethisch und gesellschaftlich verantwortungsvolle Fortführung ihres Engagements.

Der Preis darf nur in Übereinstimmung mit seinem ideellen Zweck verwendet und kommuniziert werden. Eine kommerzielle oder sachfremde Nutzung des Preises, insbesondere seines Namens, ist ausgeschlossen.

Die Werner-Schulz-Initiative e.V. behält sich vor, bei schwerwiegendem Fehlverhalten oder bei nachträglich bekannt gewordenen Tatsachen, die dem Ansehen des Werner-Schulz- Preises schaden, eine Aberkennung der Auszeichnung zu prüfen.

Die Ausschreibung des Werner-Schulz-Preises 2027 als PDF

Die Preisordnung des Werner-Schulz-Preises 2027 als PDF