Aktuelles

Erste Preisträgerin des neu geschaffenen, mit 7500 Euro dotierten Werner-Schulz-Preises ist die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Etwa 250 Besucherinnen und Besucher waren am Abend des 22. Januar 2025 in die Französische Friedrichstadtkirche gekommen, um an der Preisübergabe teilzunehmen. Weder Ort noch Datum, waren zufällig gewählt worden. An diesem Tag hätte Werner Schulz seinen 75. Geburtstag gefeiert und in der Kirche hat er wenige Monate vor seinem überraschenden Tod den Deutschen Nationalpreis erhalten.

Unsere Pläne für 2024-25

Unsere Pläne für 2024-25

Für das Jahr 2024 ist die Vergabe des ersten Werner-Schulz-Preises geplant. Mit diesem wollen wir Menschen, Initiativen, Organisationen aus Zivilgesellschaft oder Kultur, Medien, Politik, Bildung oder Wissenschaft aus einem europäischen Land ehren, die sich in herausragender und konsistenter Weise sowie mit hohem Einsatz für zentrale Anliegen einer gemeinsamen europäischen Verständigungs- und Demokratie-Agenda engagieren.

Für Anfang 2025 ist die erste Gedenkveranstaltung nebst Preisübergabe angedacht. Mittelfristig soll darüber hinaus die Auslobung und Vergabe von Stipendien stattfinden.

Werner-Schulz-Preis

Pdiumsdiskusion

 Sandrino Donnhauser © Werner-Schulz-Initiative

 

Werner-Schulz-Preis

Mit dem Werner-Schulz-Preis werden jährlich Menschen, Initiativen, Organisationen aus Zivilgesellschaft oder Kultur, Medien, Politik, Bildung oder Wissenschaft aus einem europäischen Land geehrt. Die Ausgezeichneten sollten sich in herausragender und konsistenter Weise sowie mit hohem Einsatz für zentrale Anliegen einer gemeinsamen europäischen Verständigungs- und Demokratie-Agenda engagieren. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury in einem Nominierungsverfahren.

 

 

Preisverleihung in Leipzig: Marko Martin mit Werner-Schulz-Preis 2026 ausgezeichnet

22. Januar 2026: Beeindruckende Preisverleihung in Leipzig

Zum zweiten Mal hat unsere Initiative jetzt den Werner-Schulz-Preis vergeben. Preisträger in diesem Jahr ist der Schriftsteller Marko Martin.

Mit dieser Auszeichnung sollen Personen gewürdigt werden, die im Sinne des 2022 verstorbenen Werner Schulz aktiv für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und europäische Verständigung eintreten. Die öffentliche Preisverleihung fand am Geburtstag des Grünen-Politikers Schulz im Rahmen einer Festveranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Friedliche Revolution auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig statt.

 

Marko Martin erhält den Werner-Schulz-Preis 2026

Der Schriftsteller und Publizist Marko Martin erhält den Werner-Schulz-Preis 2026. Mit ihrer Entscheidung würdigt die sechsköpfige Jury seine aufrechte demokratische Haltung und seinen langjährigen Einsatz für Freiheit und Menschenrechte. Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2026, dem Geburtstag von Werner Schulz, im Rahmen einer Festveranstaltung im Mediencampus Leipzig in Kooperation mit der Stiftung Friedliche Revolution statt.

 

 

Porträt der ersten Preisträgerin

Ina Rumiantseva

Erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises ist die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Geehrt wurde sie für ihre Verdienste für Verständigung und Demokratie in Europa. Vor allem ihr unermüdlicher Einsatz für die politischen Gefangenen in Belarus verdient höchstmögliche Anerkennung. Die Berlinerin will Brücken schlagen und „Übersetzerin“ sein zwischen Deutschland und der Zivilgesellschaft in Osteuropa.

Mehr über Ina Rumiantseva 

 

 

26. Juni 2024: Wir sind jetzt ein Verein!

Wir sind jetzt ein Verein!

Am 26. Juni 2024 haben wir die Gründung unseres gemeinnützigen Vereins vollbracht, der den Zweck hat, die dauerhafte Erinnerung an Werner Schulz zu bewahren und sein Vermächtnis fortzuführen.

Der Verein hat auf seiner Gründungsversammlung einen Vorstand gewählt: Vorsitzender ist Thomas Vogel, seine Stellvertreterin ist Gesine Märtens. Schatzmeister ist René Bublies, Beisitzer sind Frauke Bublies, Wolfggang Helm und Stefan Melle.

Auf dem Foto: Initiator:innen der Werner-Schulz-Initiative bei der Auftaktveranstaltung am 21. Januar 2024, v.l.n.r. Elsbeth Zylla, Stefan Melle, Wolfgang Helm, Thomas Vogel, Ilka Dege, Barbara von Ow-Freytag, Rebecca Harms, Stephan Bickhardt, Frauke Bublies. Nicht auf dem Foto: Wolfgang Templin.

Am 21. Januar 2024, am Vorabend des 74. Geburtstages von Werner Schulz, versammelten sich in Berlin über 70 Vertreter:innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Medien um persönliche Erinnerungen an den Politiker zu teilen und über die aktuelle politische Situation in Deutschland und Europa – insbesondere den fortdauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine – zu reflektieren.