Aktuelles

… erinnern wir mit einigen Fotos und einem sehr ambitionierten Antrag zur Stärkung der Europäischen Gemeinschaft, später Europäische Union, an die gemeinsame parlamentarische Arbeit von Gerd Poppe und Werner Schulz Anfang der 90er Jahre in Bonn als achtköpfige Bundestagsgruppe von Bündnis 90.

Fotos und Antrag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing am 22. Januar 2025 im Schloss Bellevue die erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises, Ina Rumiantseva, sowie den Vorsitzenden der Werner-Schulz-Initiative Thomas Vogel und den Juryvorsitzenden und Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen, Stephan Bickhardt. Die Teilnehmenden diskutierten zusammen mit der Tochter von Werner Schulz, Frauke Bublies, das politische Vermächtnis des 2022 im Schloss Bellevue gestorbenen DDR-Bürgerrechtlers. Im Fokus stand zudem die politische Situation in Belarus, nur wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen, sowie das Schicksal der mehr als 1300 politischen Gefangenen, für die sich Ina Rumiantseva einsetzt. Tatsiana Khomich, die Schwester der inhaftierten Maria Kalesnikava, und Valeri Kavaleuski berichteten über das Schicksal der sich teilweise in Lebensgefahr befindenden Häftlinge.   

Gedenkveranstaltung und Verleihung des Werner-Schulz-Preises 2025

Erste Preisträgerin des neu geschaffenen, mit 7500 Euro dotierten Werner-Schulz-Preises ist die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Etwa 250 Besucherinnen und Besucher waren am Abend des 22. Januar 2025 in die Französische Friedrichstadtkirche gekommen, um an der Preisübergabe teilzunehmen. Weder Ort noch Datum, waren zufällig gewählt worden. An diesem Tag hätte Werner Schulz seinen 75. Geburtstag gefeiert und in der Kirche hat er wenige Monate vor seinem überraschenden Tod den Deutschen Nationalpreis erhalten.

Die Werner-Schulz-Initiative vergibt Preis im Namen des DDR-Bürgerrechtlers. 

Der 2025 zum ersten Mal vergebene Werner-Schulz-Preis geht an die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Die Trägerin des mit 7.500 Euro dotierten Preises engagiert sich seit vielen Jahren stark für Demokratie und Verständigung in Europa und setzt sich besonders für die politischen Gefangenen in Belarus ein. Die 48-jährige will eine Brücke schlagen zwischen Deutschland und der Zivilgesellschaft in Osteuropa. In Berlin, ihrer Geburtsstadt, knüpft sie mit ihrem Wirken an die Friedensgebete in der Gethsemanekirche an. 

Die Werner-Schulz-Initiative e.V. hat sich nach dem plötzlichen Tod des DDR-Bürgerrechtlers und früheren Bundestags- und Europaabgeordneten Werner Schulz am 9. November 2022 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, dauerhaft an dessen Leben und Werk zu erinnern.

Die Preisübergabe erfolgt am 22. Januar 2025, dem 75. Geburtstag von Werner Schulz, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Evangelischen Akademie zu Berlin.

Erstmalige Auslobung des Werner-Schulz-Preises

Verleihung des Verdienstordens im Jahr 2015. Quelle: Bundespräsidialamt.

Die Vorbereitungen für die erste Vergabe des Werner-Schulz-Preises laufen auf Hochtouren. Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2025, dem 75. Geburtstag von Werner Schulz, im Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin statt.

Aktuell haben wir als Grundlage für die Vergabe entsprechende Regeln in einer Preisordnung festgelegt, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Die öffentliche Ausschreibung für den Preis ist seit dem 8. Oktober auf unserer Webseite zu finden. Der Annahmeschluss für Vorschläge ist der 10. November 2024.

Erste Preisträgerin des neu geschaffenen, mit 7500 Euro dotierten Werner-Schulz-Preises ist die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Etwa 250 Besucherinnen und Besucher waren am Abend des 22. Januar 2025 in die Französische Friedrichstadtkirche gekommen, um an der Preisübergabe teilzunehmen. Weder Ort noch Datum, waren zufällig gewählt worden. An diesem Tag hätte Werner Schulz seinen 75. Geburtstag gefeiert und in der Kirche hat er wenige Monate vor seinem überraschenden Tod den Deutschen Nationalpreis erhalten.

Unsere Pläne für 2024-25

Unsere Pläne für 2024-25

Für das Jahr 2024 ist die Vergabe des ersten Werner-Schulz-Preises geplant. Mit diesem wollen wir Menschen, Initiativen, Organisationen aus Zivilgesellschaft oder Kultur, Medien, Politik, Bildung oder Wissenschaft aus einem europäischen Land ehren, die sich in herausragender und konsistenter Weise sowie mit hohem Einsatz für zentrale Anliegen einer gemeinsamen europäischen Verständigungs- und Demokratie-Agenda engagieren.

Für Anfang 2025 ist die erste Gedenkveranstaltung nebst Preisübergabe angedacht. Mittelfristig soll darüber hinaus die Auslobung und Vergabe von Stipendien stattfinden.

Werner-Schulz-Preis

Pdiumsdiskusion

 IMAGO / Müller-Stauffenberg

 

Werner-Schulz-Preis

Mit dem Werner-Schulz-Preis werden jährlich Menschen, Initiativen, Organisationen aus Zivilgesellschaft oder Kultur, Medien, Politik, Bildung oder Wissenschaft aus einem europäischen Land geehrt. Die Ausgezeichneten sollten sich in herausragender und konsistenter Weise sowie mit hohem Einsatz für zentrale Anliegen einer gemeinsamen europäischen Verständigungs- und Demokratie-Agenda engagieren. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury in einem Nominierungsverfahren.

 

 

Preisverleihung in Leipzig: Marko Martin mit Werner-Schulz-Preis 2026 ausgezeichnet

22. Januar 2026: Beeindruckende Preisverleihung in Leipzig

Zum zweiten Mal hat unsere Initiative jetzt den Werner-Schulz-Preis vergeben. Preisträger in diesem Jahr ist der Schriftsteller Marko Martin.

Mit dieser Auszeichnung sollen Personen gewürdigt werden, die im Sinne des 2022 verstorbenen Werner Schulz aktiv für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und europäische Verständigung eintreten. Die öffentliche Preisverleihung fand am Geburtstag des Grünen-Politikers Schulz im Rahmen einer Festveranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Friedliche Revolution auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig statt.

 

Marko Martin erhält den Werner-Schulz-Preis 2026

Der Schriftsteller und Publizist Marko Martin erhält den Werner-Schulz-Preis 2026. Mit ihrer Entscheidung würdigt die sechsköpfige Jury seine aufrechte demokratische Haltung und seinen langjährigen Einsatz für Freiheit und Menschenrechte. Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2026, dem Geburtstag von Werner Schulz, im Rahmen einer Festveranstaltung im Mediencampus Leipzig in Kooperation mit der Stiftung Friedliche Revolution statt.

 

 

Porträt der ersten Preisträgerin

Ina Rumiantseva

Erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises ist die Aktivistin und Menschenrechtlerin Ina Rumiantseva. Geehrt wurde sie für ihre Verdienste für Verständigung und Demokratie in Europa. Vor allem ihr unermüdlicher Einsatz für die politischen Gefangenen in Belarus verdient höchstmögliche Anerkennung. Die Berlinerin will Brücken schlagen und „Übersetzerin“ sein zwischen Deutschland und der Zivilgesellschaft in Osteuropa.

Mehr über Ina Rumiantseva